Gespräch mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für NRW Reiner Latsch
Freitag, den 01. April 2011 um 22:09 Uhr
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Ein bunter Strauß von Themen hatte der Landtagsabgeordneten Wiljo Wimmer für sein Gespräch mit dem Konzernbevollmächtigen der Bahn auf der Agenda. Wimmer, Mitglied der Parlamentarischen Gruppe Bahn im Düsseldorfer Landtag, nutzte die Sprechstunde dieser Gruppe mit Reiner Latsch um die Vorstellungen der Stadt Dormagen für den Umbau des Willy-Brandt-Platzes und die damit verbundenen Umgestaltungswünsche im Hoheitsbereich der Bahn anzusprechen. Auch im Bereich des Nievenheimer Bahnhofs gibt es von Seiten der Stadt Gesprächsbedarf, z.B. die seit einem Jahr ruhenden Arbeiten für eine Lärmschutzwand. Reiner Latsch versprach, die ihm von Wiljo Wimmer übergebenen Unterlagen an die zuständige Abteilung der Deutschen Bahn weiterzuleiten und dafür zu sorgen, dass es zeitnah Gespräche zwischen der Bahn und den Technischen Betriebe Dormagen geben wird. Die Stadt Dormagen wartet auch auf fällige Schlussabrechnung für bereits zum Teil seit Jahren fertiggestellte gemeinsame Projekte. Hier sagte Latsch eine sehr kurzfristige Klärung zu.
Wimmer: „Jetzt liegt der Ball der Bahn. Die Stadt Dormagen hat mit Ihren Planungen die Hausaufgaben gemacht. Ein großzüger, überdachter und behindertengerechter Abgang zum Fußgängertunnel allein ist ohne eine Verbesserung der Aufgänge zu den Gleisen nicht wirklich zielführend."
Auch die Verwaltung der Stadt Grevenbroich hatte Wiljo Wimmer gebeten diverse Fragestellungen zu den Bahnhöfen Gustorf und Grevenbroich anzusprechen. Neben etlichen baulichen Maßnahmen wie Rückbau des Inselbahnsteiges, Neubau des Außenbahnsteiges oder Bahnsteigbeleuchtungen am Bahnhof Gustorf sowie die Beseitigung des Bahnübergangs an der Blumenstraße sprach Wimmer auch die Überfüllung der Züge im morgendlichen Berufsverkehr im Bereich der RB 38 an. Reiner Latsch versprach, die ihm von Wiljo Wimmer übergebenen Unterlagen an die zuständige Abteilung der Deutschen Bahn weiterzuleiten und dafür zu sorgen, dass es zeitnah Gespräche zwischen der Bahn und der Stadt Grevenbroich geben wird.
Der ebenfalls vorgetragene ungepflegte Zustand des Grevenbroicher Bahnhofs sowie die Anwesenheit von Personen, die das subjektive Sicherheitsempfinden der Reisenden beeinträchtigen, ist nach Ansicht von Reiner Latsch nur in gemeinsamen Anstrengungen von Bahn, Stadt und Polizei abzuändern. Der Konzernbevollmächtigte wies darauf hin, dass es zwischen Deutscher Bahn und einigen Städten bereits erfolgversprechende Ordnungspartnerschaften diesbezüglich gibt.
Wimmer: „Reiner Latsch hat zugesagt, der Stadt Grevenbroich eine solche Ordnungspartnerschaft anzubieten. Wenn durch entsprechende Absprachen der Behörden eine verstärkte Präsenz von Mitarbeitern des städtischen Ordnungsamts, Bezirksbeamten der Polizei und Bahnpolizisten möglich wäre, könnte man die Probleme, die durch Vandalismus und abgelagerten Müll entstehen, sicherlich verringern."