Äußerungen von SPD-Mann Fischer zur Öffnung des Schlossparks sind unverschämt!

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Mit Empörung und absolutem Unverständnis reagiert der Zonser CDU-Ortsverbandsvorsitzende Wiljo Wimmer auf Aussagen des Zonser SPD-Kreistagskandidaten Joachim Fischer zum Kompromiss bei der kostenfreien Öffnung des Schlossparkgeländes.  

Wimmer: „Was der SPD-Vertreter sich hier erlaubt, ist schon ein starkes Stück. Nicht nur, dass er die Vereine, die sich in der Initiative zur Öffnung des Schlossgeländes zusammengeschlossen hatten, dadurch brüskiert, dass er unterstellt, dass hier lediglich Vereinsvorstände und nicht die durch sie vertretenden Vereine dieses Ziel verfolgten. Dem Fass dem Boden ausgeschlagen wird durch die Äußerung des SPD-Mannes, dass die Zonser noch nicht verinnerlicht hätten, dass sie beim Kreismuseum nichts zu sagen hätten."

„Wessen Interessen hätte der SPD-Kreistagskandidat denn im Kreistag vertreten?" fragt sich die CDU-Kreistagsabgeordnete Sabine Prosch.

Dabei gibt die Berichterstattung Gelegenheit, nochmals einen weitverbreiteten Irrtum auszuräumen. Der Kompromiss zwischen Rhein-Kreis Neuss und der Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD) sieht keine Ausgleichzahlung in Höhe von 30.000 € vor. Die Vereinbarung ist hier eindeutig. Die SVGD wird in enger Kooperation mit dem Rhein-Kreis Neuss dahingehend tätig, dass das für das Haushaltsjahr 2011 prognostizierte Defizit für das Kreismuseum in Höhe von ca. 500.000 € tatsächlich um 30.000 € gesenkt wird. Dies soll durch Hinweis auf weitere Einnahmemöglichkeiten des Rhein-Kreises Neuss im Museumsbereich, Einsparungen durch interkommunale Zusammenarbeit etwa im Bereich der Tourismuszentrale und nur soweit dann noch erforderlich im letzten Schritt durch tatsächliche Zahlungen erfolgen.

„Wir sind in den Gesprächen mit dem Rhein-Kreis Neuss auf einem guten Weg, dass es zu Letzterem überhaupt nicht kommen wird" resümiert Wimmer.

„Ich fordere die Zonser SPD auf, sich klar für die Interessen der Zonserinnen und Zonser zu positionieren und sich von den Erklärungen ihres Kreistagskandidaten zu distanzieren" ergänzt CDU-Ratsfrau Anja Wingerath.

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