Ministerbesuch in Zons
Mittwoch, den 05. Mai 2010 um 19:56 Uhr
Gleich mehrere Termine nahm Minister Lutz Lienenkämper am 3.5.2010 in Zons wahr. Neben der Übergabe eines Bewilligungsbescheids zur Sanierung der Mühle besuchte er auch die Delegiertenversammlung in der Pfarrscheune.
Hierzu der nachstehende Bericht:
Minister Lienenkämper zeigt neue Finanzierungsmöglichkeit zur Sanierung der Zonser Stadtmauer auf
Der eigentliche Anlass des Besuches von Bauminister Lutz Lienenkämper war die Übergabe des Bewilligungsbescheides für den Zuschuss zur Sanierung der alten Mühle (36.600 € werden noch in diesem Jahr zur Verfügung gestellt) an die Stadt Dormagen.
Bei der anschließenden Ortsbegehung, die auf Anregung des Landtagsabgeordneten Karl Kress und des Landtagskandidaten Wiljo Wimmer stattfand, wurde der Minister vom stellvertretenden Bürgermeister Hans Sturm, den Denkmalschutzbeauftragten der Stadt Dormagen Hermann Kienle, Karl-Heinz Stumps und Jürgen Waldeck, dem Chef der Tourist-Info Guido Schenk, dem Vertreter des Landrates Jürgen Steinmetz, dem Leiter unseres Kreisarchives Dr. Emsbach, dir Vorsitzende des Kulturausschusses Beate Brebeck und dem Leiter des Kulturamtes Ulrich Millen begleitet..
Die Denkmalschutzbeauftragten erläuterten dem Minister vor Ort die bisherigen Arbeiten an der historischen Mühle und sprachen dabei den dringenden Sanierungsbedarf der Stadtmauer an. Dabei wies Minister Lienenkämper auf eine Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern hin, die unter anderem eine Programmsäule "Städtebaulicher Denkmalschutz" im Rahmen der Städtebauförderung beinhaltet. Die Finanzhilfen des Bundes zur Förderung des Städtebaulichen Denkmalschutzes werden eingesetzt für Gesamtmaßnahmen, um insbesondere historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz auf breiter Grundlage zu sichern und zu erhalten.
CDU-Landtagskandidat Wiljo Wimmer: „Der Minister führte aus, dass es mit diesem Programm möglich ist, Fördermittel zu erhalten ohne die betroffenen Anlieger zu belasten. Der Kulturausschuss wird sich kurzfristig mit dem Ministerium zusammensetzen und die Möglichkeiten dieses Förderprogrammes genau prüfen."